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MILTITZ - Städtebauliche Vorplanung

Planungsaufgabe

Ziel der Planung ist es, die Grundlagen für die Entwicklung eines attraktiven, innenstädtlichen Wohnquartiers zu schaffen, mit dem eine große Bandbreite an Zielgruppen angesprochen werden kann. Neben der Entwicklung zukunftsfähiger Wohngebäude (variable Nutzungsqualitäten, weitestgehende Barrierefreiheit, energetischer Standard, u.v.m.) wird besonderer Wert auf die freiraumplanerischen Qualitäten des Wohnquartiers gelegt.
Angestrebt wird eine Mischung aus kostengünstigen Wohneinheiten (1-4-Raumwohnungen), die über eine Marktmiete finanziert werden können.
Die Planung soll Aussagen über die Erschließung, Art und Dimensionierung der Gebäude, Gestaltung der Freiflächen und Unterbringung der Stellplätze treffen.
Für die über 300 Wohnungseinheiten ist eine Quartiermitte mit unterschiedlichen Nutzungen zu planen. Der Quartiermittelpunkt soll die Lebensqualität im Quartier und die Identifikation der Bewohner mit ihrem Wohnort erhöhen.

Planung

In Anlehnung an die Gründungsform als Rundling von Groß- und Kleinmiltitz folgt "Neumiltitz" dieser Gründungsform mit der Anlage eines Teiches und der Lage der Quartiermitte im nordwestlichen Teil des Planungsgebiets. Über die Zschampertaue wird das neue Wohngebiet mit Groß- und Kleinmiltitz verbunden. Städtebaulich sind im Osten des Planungsgebietes, in Anlehung an die Wohnungsbebauung von Grünau, 4-5 geschossige Wohnbauten geplant, die sich nach Westen in eine dörfliche Einzelbebauung auflöst.
Das Gesamtlayout des Entwurfs ist geprägt vom Gedanken des Wohnhofs. Dabei versammelt sich eine Gruppe von 5-6 Häusern um eine gemeinsame Mitte. Diese gemeinsame Mitte ist um Garagenhöhe angehoben, so dass der ruhende Verkehr dort untergebracht werden kann. In den verschiedenen Häusern sind unterschiedliche Grundrisstypen angeordnet, so dass es zu einer Mischung der Bewohnergruppen innerhalb der Nachbarschaft kommt. Es finden sich Wohnangebote für Familien, Paare, Singles und Senioren. Im Außenbereich entstehen differenziert genutzte private und gemeinsame Freiräume. Während Terassen und Balkone im Bereich der Wohnungen zurückgezogene Privatheit bieten, wird der eigentliche Hof als gemeinschaftlich genutze halbgeöffnete Freifläche zum Mittelpunkt des Wohnens. Die Freiräume zwischen den Wohnhöfen verbinden sich zu einem Grünzug über den die Quartiermitte erreicht wird. Die Quartiermitte ist als zentraler Anlaufpunkt für die Bewohner geplant. Hier finden die Bewohner alle sozialen und kommerziellen Einrichtungen, die für die Versorgung und Betreuung erforderlich sind. In den zwei Obergeschossen sind Räume für betreutes Wohnen, Pflegeeinrichtungen und Senioren WG's vorgesehen. Eine Kindergrippe und -garten ergänzt die Zentraleinrichtung.

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